In der Werbung ist es keine Seltenheit mehr, dass sich zwei Unternehmen zusammen tun und ein gemeinsames Produkt auf den Markt bringen. Bei solchen Kooperationen entstehen Produkte wie die Fruity Smarties oder das Langnese-Eis mit Milka Kuhflecken. Die Zusammenarbeit von etablierten Unternehmen bzw. Marken nennt sich Co-Branding. Diese Art der Kooperation findet sich jetzt auch vermehrt im Bereich Social Media. Durch einen Zusammenschluss können die Unternehmen ein viel größeres Publikum erreichen und für die Produkte neue Kunden gewinnen.
Das Co-Branding ist ein neuer Trend im Bereich Social Media, für den sich immer mehr Unternehmen interessieren. Das Prinzip ist relativ einfach und lässt sich am besten erklären, wenn man einen Blick nach Hollywood wirft. Brangelina, Tomcat und Co. haben gezeigt wie es geht, zusammen haben sie eine viel höhere Anzahl an Fans als jeder alleine. Dieses Prinzip gilt auch für Unternehmen. Alleine hat ein Unternehmen nur eine kleine Fangemeinschaft und die meisten Fans sind meistens auch schon treue Kunden. Mit einer Fanpage gewinnt man keine neuen Kunden für sich, denn bei Facebook suchen die User gezielt nach den Fanpages der Unternehmen, die sie sowieso schon mögen. Daher ist das Co-Branding ein idealer Weg, um neue Kunden für sich zu gewinnen, die man vielleicht bisher nicht erreichen konnte. Fans sind für Unternehmen immer wichtiger, denn wer Fan einer Marke bei Facebook ist, gibt durchschnittlich 71,84 US- Dollar mehr aus als Nicht-Fans. Laut den Studienergebnissen der Social Media Marketing Agentur Syncapse geben Fans jährlich im Durchschnitt 136,38 US- Dollar für ihre Marken aus.
Auch wenn immer mehr Unternehmen auf den Zug Social Media aufgesprungen sind, wissen doch nicht alle so recht wie sie die Fans am besten unterhalten können. Zudem ist eine Fanpage auf Facebook enorm viel Arbeit, da das soziale Netzwerk keine Pausen kennt. Das heißt, dass täglich Nachrichten oder Links gepostet werden müssen, damit die Fans nicht so schnell das Interesse verlieren. Genau dort liegen die Vorteile des Co-Brandings, denn die Unternehmen können sich die Arbeit teilen. Dadurch könnte man jede Woche bzw. jeden Tag etwas Neues auf der Fanpage veröffentlichen und so die Fans bei Laune halten. Je aktiver eine Fanseite auf Facebook ist, desto schneller werden die User auf die Seite aufmerksam. Bei dem Co-Branding sollten Unternehmen an Gemeinsamkeiten arbeiten und jedes Unternehmen muss Vertrauen mitbringen, damit die Zusammenarbeit auch langfristig erfolgreich bleibt.
Wie denken Sie über das Thema Co-Branding? Glauben Sie, dass sich diese Art der Kooperation auch bei uns etablieren wird?
Ich freue mich auf Ihre Kommentare.
Viele Grüße,
Maja Nedeljkovic