Das Gutscheinportal Groupon, das erst kürzlich erfolgreich an die Börse ging, arbeitet intensiv an Verbesserungen für die eigene Plattform. Generell ist Groupon bemüht, nicht nur weitere Abonnenten für sich zu gewinnen, sondern auch die Umsätze pro Groupon-Abonnent zu steigern.
Angebote wie Groupon Travel City, Happy Hour-Deals, Specials und weitere Aktionen sollen dieses Vorhaben unterstützen. Zudem plant Groupon nationale Deals mit Händlern wie American Apparel sowie andere Discount-Angebote im Bezug auf Elektronik-, Heimwerker- und Fitness-Deals. Denn somit erhofft man sich, auch die Kritiker zum Schweigen zu bringen, denen die regulären Angebote von Groupon allein einfach nicht gut genug sind.

Groupon hat außerdem in Chicago, mit Groupon Now! ein mobiles Angebot speziell für Smartphones gestartet, das Deals in Echtzeit anbieten soll. Händler können, je nach Auslastung, zeitnahe und zeitlich stark befristete Produkte oder Dienstleistungen günstiger anbieten. Sobald sie stärker ausgelastet sind, nehmen sie die Dealangebote wieder zurück.
Allerdings hat Groupon tendenziell mit Image-Problemen zu kämpfen. Demzufolge sollen häufig eher die mittelmäßigen Unternehmen bei Groupon-Deals teilnehmen, die aus Verzweiflung zu Maßnahmen wie Groupon greifen, nur um Kunden zu locken.

Groupon Reserve heißt daher die neue Anwendung für Luxus-Deals. Die Idee dahinter ist, dass sich Luxushändler und hochwertigere Serviceunternehmen die Kunden selbst auswählen können, an denen sie Interesse haben. Gestartet ist das Projekt Groupon Reserve bislang nur in New York. Das heißt allerdings auch, dass Groupon die Deal-Daten seiner E-Mail-Abonnenten auswertet und die Nutzer klassifizieren kann, entsprechend nach exklusiven Kunden und weniger solventen Massen-Käufern.

Seit jeher hat Groupon die Deals der Händler an die Kunden gebracht. Nun scheint es mit Groupon Reserve in die umgekehrte Richtung zu laufen. Zielgerichtet werden Kunden den Händlern vorgeschlagen. Des Weiteren wäre es etwa vorstellbar, dass Händler potentiellen Kunden Empfehlungen in Form von Werbeanzeigen zukommen lassen. Vorausgesetzt natürlich die Übereinstimmungen von Angebot und Kundenpräferenzen sind groß genug, so dass die Qualität der Groupon-Plattform für die Nutzer erhalten bleibt.
Ob sich diese neuen Funktionen durchsetzen, wird sich ja demnächst zeigen. Was halten Sie von den Neuerungen? Kann Groupon damit (für Investoren an der Börse) interessant bleiben? 
 
Ich freue mich über Ihre Kommentare,
 
Dorothea Zeidler
 
Quellen und weiterführende Informationen:
 
http://www.excitingcommerce.de/2011/11/groupon-now-jetzt-noch-nicht-durchgestartet-daf%C3%BCr-gibts-groupon-reserve-f%C3%BCr-hochpreisiges.html
http://www.excitingcommerce.de/2011/01/warum-greylock-partners-in-groupon-investiert-hat-daten-daten-daten.html
http://www.it-times.de/news/nachricht/datum/2011/11/14/groupon-startet-mit-grouponicus-vermarktungsoffensive/

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Mit exklusiven Deals will Groupon sein Angebotspektrum erweitern

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